All posts by Jan Schwandt

22März/26

Nach dem Gewinn beim bpb-Wettbewerb: Die 7c präsentiert ihr Projekt auf der didacta2026

Nach ihrem erfolgreichen Beitrag beim Schüler*innenwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung bekam die Klasse 7c die Chance, ihr Projekt auf einer ganz besonderen Bühne zu präsentieren: der didacta, der größten Bildungsmesse Europas.

Auf Einladung des KOMEZ Köln (Kommunales Medienzentrum der Stadt Köln) durften einige Vertreter*innen der 7c die Arbeit der gesamten Klasse zahlreichen Besucher*innen auf dem Stand der Stadt Köln vorstellen. Mit viel Engagement präsentierten sie dieses Klassenprojekt, beantworteten Fragen und erlebten einen Tag voller Austausch, Neugier und Spannung.

Für besondere Aufregung sorgte ein unerwarteter Besuch: Plötzlich hielt auch die nordrhein-westfälische Bildungsministerin Dorothee Feller am Stand, was alle Beteiligten sichtlich überraschte. Natürlich wurde dieser Moment fotografisch festgehalten. 

Neben der Präsentation nutzten die Schüler*innen auch die Gelegenheit, die Messe zu erkunden, neue Ansätze im Unterricht auszuprobieren und spannende Ideen für das Lernen von morgen zu entdecken und auszutesten.

Am Ende eines ereignisreichen Tages kehrten alle voller Eindrücke, Inspiration und Begeisterung zurück. Der Besuch der didacta zeigte eindrucksvoll, dass ein solcher Besuch der größten Bildungsmesse Europas auch für Schüler*innen besonders wertvoll sein kann.

12März/26

Schüler*innenwettbewerb zur politischen Bildung: Klasse 7c gewinnt 150 Euro

Fakes – ein lustiger Scherz oder ein ernstzunehmendes Problem?

Mit dieser Frage hat sich die Klasse 7c im Rahmen eines Demokratieprojekts intensiv beschäftigt. Anlass war die Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb zur politischen Bildung. Für ihre überzeugende und kreative Auseinandersetzung mit dem Thema wurde die Klasse mit einem Preisgeld von 150 Euro ausgezeichnet.

Warum ist das Thema so bedeutsam?

Soziale Medien sind fester Bestandteil der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Informationen werden schnell konsumiert, geteilt und kommentiert. Doch gerade in dieser digitalen Welt verbreiten sich auch Fakes, manipulierte Bilder, erfundene Meldungen oder realistisch wirkende Videos. Moderne Technologien und Künstliche Intelligenz machen es zunehmend schwer, Fälschungen von echten Inhalten zu unterscheiden. Das stellt nicht nur junge Menschen, sondern auch Erwachsene vor Herausforderungen.

Was hat die Klasse 7c herausgefunden?

Im Verlauf des Projekts wurde deutlich: Fakes sind weit mehr als harmlose Streiche. Zwar sorgen manche bearbeiteten Inhalte, etwa Videos, in denen Katzen scheinbar an olympischen Disziplinen teilnehmen, bei vielen Menschen für ein Schmunzeln. Doch es gibt auch eine Kehrseite. Manche Fakes werden gezielt erstellt, um Personen oder bestimmte Gruppen unserer Gesellschaft absichtlich in ein schlechtes Licht zu rücken. Das kann erhebliche Folgen haben.

Sie sorgen für Verunsicherung, schüren Hass, stellen einzelne Personen oder ganze Gruppen in ein falsches Licht und beeinflussen Meinungen, auch im politischen Kontext.

Die Klasse kam daher zu einem klaren Ergebnis: Falschinformationen können unserer Demokratie schaden und sind ein ernstzunehmendes Problem.

Umso wichtiger ist ein bewusster und kritischer Umgang mit digitalen Inhalten. Das bedeutet, Informationen nicht vorschnell zu glauben oder weiterzuleiten, sondern genau hinzusehen: Woher stammt die Nachricht? Wer ist der Absender? Ist das Datum aktuell? Und wirkt der Inhalt nachvollziehbar und glaubwürdig? Wer berichtet noch darüber?

Für die Klasse 7c steht fest: Medienkompetenz ist ein wesentlicher Bestandteil demokratischer Bildung. Wer Informationen prüft, hinterfragt und verantwortungsvoll mit ihnen umgeht, stärkt nicht nur sich selbst, sondern auch unsere Demokratie.