Category Archives: Home

26Jan./24

Live Performance

Nach einer intensiven Projektwoche mit dem Verein music4everybody hat am Freitag den 19.01.24 eine herausragende Abschlussaufführung mit Jugendlichen aus dem 8. und 9. Jahrgang stattgefunden. Der Workshop “Wir für Toleranz “ eröffnete unseren Schüler:innen einen unkomplizierten Zugang zu Musik, Kunst, Tanz und Schauspiel und es entstand eine gemeinsam entwickelte Performance, die auch durch professionelle Technik unterstützt, für große Begeisterung während der Aufführung sorgte.

Kunst tut gut und macht nicht nur Spaß, sondern fördert auch wichtige soziale, geistige und sprachliche Fähigkeiten. Dieses Projekt schaffte eine Brücke zwischen den Kulturen. Durch Musik und Kunst als gemeinsamen Nenner gab es eine wichtige Grundlage für ein vertrauensvolles Miteinander.

Wir freuen uns, dass auch in Zukunft weitere Projekte in der Kooperation mit music4everybody folgen werden.

E.Pomp

11Juni/23

Verleihung „ Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ – Ein voller Erfolg

Die Komikerin und Schauspielerin Mirja Boes und die Frauenmannschaft des 1 FC Köln haben die Patenschaft des Schulsiegels „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ für die Gesamtschule Lindenthal übernommen.

Am 17.5.23 war es an der Gesamtschule so weit, die Verleihung des Siegels „Schule ohne Rassismus Schule mit Courage“ wurde im Rahmen eines beeindruckenden Schulfestes gefeiert.

Schulleiter Klaudius Zdriliuk eröffnete den festlichen Nachmittag und begrüßte die anwesenden Gäste in seiner Rede mit einem Zitat Wilhelm Buschs: „Also lautet der Beschluss, dass der Mensch was lernen muss. – Nicht allein das A-B-C bringt den Menschen in die Höh’.“

Weiter wies er u.a. auf rechtlichen Vorgaben und das Leitbild der Gesamtschule Lindenthal hin. „So hat jeder junge Mensch, ungeachtet seiner wirtschaftlichen Lage, seiner Herkunft und seines Geschlechts, ein Recht auf schulische Bildung, Erziehung und individuelle Förderung“.

Hieraus leitet Herr Zdriliuk einen klaren Auftrag der Schule ab, der über die Wissensvermittlung hinaus geht und zudem einen Erziehungsbeitrag für junge Menschen im Sinne der freiheitlich-demokratischen Grund- und Werteordnung beinhaltet.

Dann übernahmen Lina, Schülerin aus der 6d, und Lehrer Herr Wichert – wie die Profis – die Moderation und führten durch das nachmittägliche Programm. Zu einer ausgelassenen Stimmung trug die künstlerische Darbietung zum Lied „Happy“ bei. Es folgte ein Grußwort des Hauptdezernenten Herrn Kuhn. Nach einer spektakulären Choreografie der Kunstturnerinnen, die eine Woche zuvor in Berlin Deutsche Meisterinnen im Geräteturnen wurden, folgte die Rede von Lina aus der AG „Die Schule ist bunt“. Die Schülerin betonte, dass „die AG jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt verhindern möchte. Wir wollen vermitteln, dass sich jeder respektieren sollte.“ Jener AG gehörten auch die Protagonistinnen des Beitrages und Theaterstückes „Mobbing, Nicht (!) an unserer Schule!“ an.

Ein besseres Kennenlernen der Patinnen erfolgte in einem Interview. Das Interview führte Taran aus der 5b, ganz im Stile eines erfahrenen Journalisten.

Schulpatin Mirja Boes sprach davon, dass „man sich gegen Rassismus auflehnen“ müsse, „weil alle Menschen gleich sind.“ Zudem bemerkte sie, dass man „seine Bekanntheit nutzen und andere zum Mitmachen mitreißen“ müsse, „um sich für gute Sachen einzusetzen.“

Die amerikanische FC Spielerin Gen Putigam sprach davon, dass „Rassismus manchmal einfach passiert“, die Leute denken gar nicht darüber nach.

„Über einige Dinge muss man drüberstehen und man darf das nicht an sich heranlassen.“

Weronika Zawistowska spielt seit 2021 bei den FC Frauen. Sie erzählte, wie herzlich Sie in Köln aufgenommen wurde, obwohl sie „keinerlei Sprachkenntnisse hatte“. Sie habe viel Unterstützung von der Mannschaft erfahren. Dies habe dazu geführt, dass sie sich jetzt wie zu Hause fühle.

Sarah Puntigam kickte bereits für mehrere Vereine in verschiedenen Ländern und berichtete, dass „im Fußball die Herkunft, die Hautfarbe oder Religion keine Rolle spielen“. „Man hält zusammen und unterstützt sich gegenseitig, deshalb kann der Fußball eine Vorbildrolle einnehmen.“

Besonders beeindruckend war der Bericht von Sharen Beck, die als Spielerin jüdischen Glaubens für die israelische Nationalmannschaft spielt. Sie berichtete von den Sicherheitsvorkehrungen vor dem Spiel der ihrer Nationalmannschaft in Deutschland. Darüber, dass „immer fünf Securit-Mitarbeiter bei der Mannschaft waren, Gepäck kontrolliert wurde, im Hotel keine anderen Gäste waren, nicht benutzte Türen zugeklebt wurden und fünf Polizeiwagen vor dem Hotel wachten“ – Nötige Maßnahmen, um möglichen Fremdenhass und einhergehenden Terror zu verhindern.

Nach einer mitreißenden Gesprächsrunde mit den Spielerinnen des „FC“ und der Komikerin Mirja Boes folgte die Verleihung der Urkunde durch Frau Coerschulte und Frau Araya-Gabriel an die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer:innen der Gesamtschule Lindenthal. Mit der Aufforderung, dass das Siegel mit Leben und Engagement gegen Rassismus gefüllt werden solle. Stellvertretend für die Schule übernahm Moderatorin Lina stolz die Urkunde und das Siegel.

Es war ein mitreißender Nachmittag, der mit einem Flashmob der Klasse 6b einen perfekten Abschluss fand.

17März/23

Große Unterstützung für unser Schulfest: Bunte Feier als Zeichen für Vielfalt und Toleranz

Bei strahlendem Sonnenschein feierten wir am Sonntag, den 26.02.2023 das erste Schulfest, unser „Fest der Nationen“. Über 600 Personen genossen das vielfältige Rahmenprogramm der spontan von der Schulpflegschaft organisierten Veranstaltung. Der Tag wurde begleitet von bunten Musik- und Mitmach-Aktionen, dem sich die Kölner Künstler OpenMindAcademy, Planschemalöör, Backyard Band, Anger is a gift und Halvlang nach einem Aufruf in den sozialen Medien in der vergangenen Woche angeschlossen hatten. Ein Highlight bildete der Mitsing-Act der Schülerinnen und Schüler, die gemeinsam mit Stephan Brings, Gitarrist der Kölner Band die Zuschauer begeisterten. Wir hätten auch ein Festival-Wochenende daraus machen können, denn über 35 Bands und Künstler hatten sich bei den Organisatoren des Festes gemeldet und ihre Unterstützung angeboten. Vielen Dank an Euch alle!

Wir sind in den letzten sieben Tagen von der Idee zum Fest der Nationen bis zum Startschuss noch mehr zusammengewachsen. Schulleitung, Kollegium, Eltern und unsere Kinder haben gezeigt, was man gemeinsam in kürzester Zeit erreichen kann. Ein großes Dankeschön auch an die vielen Supporter aus dem gesamten Stadtgebiet, die uns nicht nur moralisch den Rücken gestärkt haben. Die KG Ponyhof sponsorte die Getränke und Deko und kümmerte sich um den Ausschank. Arsch Huh und Blackout Showtechnik stellten uns eine Bühne und Technik zur Verfügung und kümmerten sich um Auf- und Abbau. Ihr habt mit Eurer spontanen Hilfe zu diesem gelungenen Fest beigetragen.

Das aus zeitlichen und rechtlichen Gründen rein intern geplante Fest sorgte auch außerhalb des Schulgeländes für großen Zuspruch. Viele interessierte Bürger*innen und Organisationen zeigten ihre Solidarität mit unserer „Schule ohne Rassismus. Schule für Courage“, tanzten und sangen auf den Wiesen an der Berrenrather Straße mit.

Dieses Fest war für uns nicht irgendeine Feier. Es ist ein wichtiges Symbol für unsere Schule: Bunt und vielfältig. Ein Ort der Gemeinschaft und der Freude.

Silvia Rick, Heike Butter und Sinem Mebelli von der Schulpflegschaft der GE Lindenthal

06Apr./21

Unsere Stimme gegen Rassismus

Zwei Schüler*innen waren für unsere Schule unterwegs, um sich für eine „Schule ohne Rassismus“ stark zu machen. Am 15. März starteten die internationalen Wochen gegen Rassismus. Damit ihre Stimme gehört und gesehen wird, sprachen die beiden absolut professionell, live und in Farbe ihr Statement zum Thema Rassismus beim Integrationshaus e.V. in Köln-Kalk in die Kamera. Ihr seid schon gespannt und möchtet einen kurzen Einblick bekommen? Dann schaut euch die Fotos und das Video an. Danke an Euch beide für euren Mut und eure Stimme!