02Okt./26

Literatur hautnah: Autorenlesung mit Christoph Wortberg 

Emotionen, Spannung und direkte Einblicke in die Welt des Schreibens: Schüler:innen der Gesamtschule Lindenthal und der Anna-Freud-Schule (AFS) erlebten heute, am 01.10. eine inspirierende Autorenlesung in unserer Schulbibliothek. Zu Gast war der bekannte Autor und Drehbuchautor Christoph Wortberg. Durch seine mitreißende Art bezog er sein Publikum in die Geschichte des 14 jährigen Jungen namens Alex ein, der mit seiner kranken Mutter und seinen beiden kleinen Zwillingsbrüdern auf sich allein gestellt ist. Er las ausgewählte Passagen aus seinem Jugendroman „Easy”  und gab Einblicke in die Entstehung seiner Geschichten und Figuren. So erfuhren wir z.B, dass er selbst sehr gerne Hanuta mag und diese Leidenschaft deswegen auch seinen Romanfiguren andichtet. Danke für Ihren Besuch Herr Wortberg.

19Sep./26

Ausflug der gesamten Jahrgangsstufe 9 in den „Roller’s Club Cologne“

Bei schönem Wetter traf sich die ganze Jahrgangsstufe 9 zum sportlichen Ausflug 2026 in Ehrenfeld. Etwas versteckt, aber dafür umso lauter und belebter ging es in der Rollschuhdisko zu mit toller Musik bei Diskolicht. Jede/r SchülerIn (und auch so manche Lehrkraft) hat sich in das Getümmel auf das Parkett gewagt und mit der Zeit wurde das Rollschuhfahren immer flüssiger und teilweise sogar artistisch. Zum Ausklang gab es noch ein Eis, so dass dieser Freitag ganz nach dem Geschmack der SchülerInnen war.
Danke an den „Roller‘s Club Cologne“ für diesen tollen Tag.

Alex Andone-Grommes

17Juli/26

Summerjam: Kunst vor den Ferien

Traditionell werden kurz vor den Sommerferien eure Kunstwerke des Jahres ausgestellt. Auch beim diesjährigen Summerjam hatten wir wieder zwei sehenswerte Ausstellungen an unseren beiden Standorten in Sülz und Müngersdorf. Unterschiedliche Techniken konnten bewundert werden: Stencil Art, Drucke, Skulpturen, Zeichnungen, Malerei und Architekturmodelle und noch einiges mehr. Bei einem Rundgang wählte jede:r Schüler:in drei Lieblingskunstwerke. Die diesjährigen Gewinner aus Sülz sind: Auf dem 1. Platz Emi aus der Kunstklasse 6c, auf dem 2. Platz, Qui aus der 7a und auf dem 3. Platz Elias M. aus der 7b. Hier seht ihr Ihre Arbeiten:

In Müngersdorf stammen die beliebtesten Kunstwerke von Levin aus der 10c auf dem 1. Platz, Safina aus der Kunstklasse 8c auf dem 2. Platz und Minh An aus der 10c auf dem 3. Platz. Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner:innen sagt die Fachschaft Kunst.

17Juli/26

Erinnerungsräume – Zeitzeugin Tamar Dreifuss

In einem fächerübergreifenden Projekt beschäftigten sich die Schüler:innen der EF mit der Geschichte der NS-Zeitzeugin Tamar Dreifuss. Leider konnte sie ihre Geschichte nicht mehr persönlich erzählen, da sie während des Projekts erkrankte und im hohen Alter verstarb. Umso wichtiger ist es, dass das, was ihr widerfahren ist, weiterhin erzählt und gehört wird.

Tamar überlebte als Kind auf wundersame Weise die Flucht aus der NS-Gefangenschaft. Wichtige Stationen dieses Fluchtwegs bauten die Schüler:innen als Erinnerungsboxen nach. Zu jeder Box wurde auch ein digitaler Raum erstellt, in dem Tamars Geschichte erzählt wird. Betreten kann man diesen Raum mit einer VR-Brille. Zur Ausstellungseröffnung war der 9.Jahrgang eingeladen und auch unser Schulleiter bewegte sich via VR-Brille durch Tamars Welt.

Durchgeführt hat das Projekt der Fächer Kunst und Geschichte der Bundesverband Information und Beratung für NS-Verfolgte. Vielen Dank an Anna Mahendra, Sarah Tibol und Katharina Pysmenna, die das Projekt so herausragend betreut haben!

17Juli/26

Gesamtschule Lindenthal goes WDR

Mikrofone an, Aufnahme läuft: Für den Darstellen-und-Gestalten-Kurs der Jahrgangsstufe 7 ging es ins WDR-Studio 2, wo die Schülerinnen und Schüler einen Blick hinter die Kulissen der Radiowelt werfen und selbst erleben konnten, wie eine Radiosendung entsteht.

Nach einer spannenden Einführung in die Arbeit eines Radioteams wurde der Kurs selbst aktiv. Gemeinsam wurden Themen ausgewählt, Moderationstexte vorbereitet und Beiträge geplant. Anschließend ging es ins Studio, wo die Schülerinnen und Schüler ihre eigene Radiosendung produzierten. Ob als Moderatorin oder Moderator, Interviewpartnerin oder Interviewpartner oder Technikerin oder Techniker – jede und jeder übernahm eine wichtige Rolle.

Besonders aufregend war es, vor dem Mikrofon zu stehen und die vorbereiteten Inhalte einzusprechen. Dabei wurde schnell klar: Hinter einer Radiosendung stecken jede Menge Teamarbeit, Kreativität und Konzentration.

Der Ausflug war für alle ein tolles Erlebnis und hat gezeigt, dass in unseren Siebtklässlerinnen und Siebtklässlern echte Radiotalente stecken. Mit vielen neuen Eindrücken und jeder Menge Spaß im Gepäck hieß es am Ende:
Gesamtschule Lindenthal goes WDR – und kommt mit einer eigenen Radiosendung zurück!

09Juli/26

Discover Art




Alte Meister und junge Profikünstler durfte die Kunstklasse 6c auf der Discovery Art Fair Kunstmesse und im Wallraff-Richartz-Museum kennen lernen und inspirierend zu eigenen Werken sowie Kunst-Performances umsetzen.

22Mai/26

Ein Pop-Up Fernsehstudio in unserer Schule

Behind the Scenes TV-Workshop mit Laugh’n Learn


Welche Jobs gibt es bei einer TV-Produktion? Welches Equipment wird gebraucht? Wie lauten die englischen Wörter für all die Dinge und Tätigkeiten? Am 5. und 6. Mai 2026 fand der medienpädagogische Workshop „Behind the Scenes“ für alle Jahrgänge unserer Schule statt. Vor Beginn des Workshops war die Aufregung recht groß: „Sprechen die wirklich nur Englisch?“, „Was, wenn wir nichts verstehen?“, „Ich will auf keinen Fall etwas vorspielen!“.

Die beiden Schauspieler Kelly und Oliver von Laugh’n Learn schafften vom ersten Moment an eine gleichzeitig entspannte und aufregende Atmosphäre, in der sich die Schülerinnen und Schüler mit viel Freude trauten mitzumachen, Englisch zu sprechen und neue Dinge auszuprobieren. Dabei wurde vor allem viel gelacht. Lernen fand ganz nebenbei und mit Freude statt. Für jeden Jahrgang der Schule gab es einen Workshop. Die Workshops dauerten jeweils 60 Minuten. Zuerst erfuhren die Schülerinnen und Schüler von den beiden Schauspielern, welche Personen an einem TV-Set arbeiten, welche Tätigkeiten sie ausüben und wie die Abläufe sind. Dann wurden unter großer Aufregung und viel Beifall die Rollen verteilt. Eine Gruppe übte eine Improvisationsszene ein, z.B. einen lustigen Banküberfall, in dem eine Schwimmflosse eine wichtige Rolle spielte (Jahrgang 5+6) oder einen Streit nach einem Fußballspiel (Jahrgang 9).

Währenddessen machten sich die Camera Operators, die Make-Up Stylists und die anderen Akteur:innen mit ihren Aufgaben und dem Equipment vertraut. Danach wurde die Improvisationsszene vorgeführt, Director und Producer äußerten Verbesserungswünsche und es gab ein zweites Take. Anschließend konnten die Schülerinnen und Schüler Fragen zur Filmindustrie oder zum Beruf der Schauspieler:innen stellen.

Wir hatten viel Spaß mit den Workshops. Vielen Dank an Kelly und Oliver von Laugh’n Learn für den Besuch an unserer Schule. Gesponsert wurde die Veranstaltung von der Sparda-Bank West, der Fricke Stiftung für Bildung und Kultur und der Sparkasse KölnBonn. Wir danken den Sponsoren.






12März/26

Schüler*innenwettbewerb zur politischen Bildung: Klasse 7c gewinnt 150 Euro

Fakes – ein lustiger Scherz oder ein ernstzunehmendes Problem?

Mit dieser Frage hat sich die Klasse 7c im Rahmen eines Demokratieprojekts intensiv beschäftigt. Anlass war die Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb zur politischen Bildung. Für ihre überzeugende und kreative Auseinandersetzung mit dem Thema wurde die Klasse mit einem Preisgeld von 150 Euro ausgezeichnet.

Warum ist das Thema so bedeutsam?

Soziale Medien sind fester Bestandteil der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Informationen werden schnell konsumiert, geteilt und kommentiert. Doch gerade in dieser digitalen Welt verbreiten sich auch Fakes, manipulierte Bilder, erfundene Meldungen oder realistisch wirkende Videos. Moderne Technologien und Künstliche Intelligenz machen es zunehmend schwer, Fälschungen von echten Inhalten zu unterscheiden. Das stellt nicht nur junge Menschen, sondern auch Erwachsene vor Herausforderungen.

Was hat die Klasse 7c herausgefunden?

Im Verlauf des Projekts wurde deutlich: Fakes sind weit mehr als harmlose Streiche. Zwar sorgen manche bearbeiteten Inhalte, etwa Videos, in denen Katzen scheinbar an olympischen Disziplinen teilnehmen, bei vielen Menschen für ein Schmunzeln. Doch es gibt auch eine Kehrseite. Manche Fakes werden gezielt erstellt, um Personen oder bestimmte Gruppen unserer Gesellschaft absichtlich in ein schlechtes Licht zu rücken. Das kann erhebliche Folgen haben.

Sie sorgen für Verunsicherung, schüren Hass, stellen einzelne Personen oder ganze Gruppen in ein falsches Licht und beeinflussen Meinungen, auch im politischen Kontext.

Die Klasse kam daher zu einem klaren Ergebnis: Falschinformationen können unserer Demokratie schaden und sind ein ernstzunehmendes Problem.

Umso wichtiger ist ein bewusster und kritischer Umgang mit digitalen Inhalten. Das bedeutet, Informationen nicht vorschnell zu glauben oder weiterzuleiten, sondern genau hinzusehen: Woher stammt die Nachricht? Wer ist der Absender? Ist das Datum aktuell? Und wirkt der Inhalt nachvollziehbar und glaubwürdig? Wer berichtet noch darüber?

Für die Klasse 7c steht fest: Medienkompetenz ist ein wesentlicher Bestandteil demokratischer Bildung. Wer Informationen prüft, hinterfragt und verantwortungsvoll mit ihnen umgeht, stärkt nicht nur sich selbst, sondern auch unsere Demokratie.

17Dez./25

RTW live – Besichtigung des Rettungswagens

Ein Teil der Ausbildung im Schulsanitätsdienst

Wie teuer ist ein Rettungswagen (RTW) und wie schnell fährt er maximal? Was war Ihr aufregendster Einsatz? Und: Gibt es eigentlich einen Kühlschrank im RTW? Diese und weitere Fragen beantwortet uns heute Herr Haas vom ASB Köln. Im Rahmen der Ausbildung zum Schulsanitäter/zur Schulsanitäterin dürfen wir den Laderaum betreten, den Medikamentenschrank öffnen und einen Blick in die Notfallrucksäcke und Seitentüren des RTW werfen.

Wir wissen: Als Ersthelfer/in sind wir ein wichtiger Teil der Rettungskette, wenn jemand Hilfe benötigt. Außerdem haben wir erfahren, dass die Ausbildung zum Notfallsanitäter/zur Notfallsanitäterin 3 Jahre lang dauert und uns der ASB als Arbeitgeber in verschiedenen Berufsbereichen Perspektiven ermöglicht.

Vielen Dank für diesen anschaulichen Erste Hilfe Workshop, Herr Haas!

05Nov./25

An English Adventure

Die Vorfreude und die Aufrgegung waren groß, als wir mit 37 Schüler:innen und 3 Lehrkräften am frühen Morgen des 15.Septembers bei Dunkelheit und Regen in den Reisebus kletterten. Nach über einem Jahr Vorbereitungs- und Wartezeit ging es endlich los zur ersten Englandfahrt unserer Schule!

Das erste Abenteuer erwartete uns früher als gedacht: Sturm auf dem Ärmelkanal! Meterhohe Wellen, Gischt, die bis an die oberen Decks unserer Fähre schwappte und eine Überfahrt, die statt knapp zwei über vier Stunden dauerte. Danach waren unsere Mägen ganz schön gebeutelt und die Freude, in Dover endlich englischen Boden unter die Räder zu bekommen, bei allen groß. Spätabends kamen wir dann müde, aber erleichtert bei unseren Gastfamilien in Hastings an, bei denen wir die nächsten vier Nächte verbrachten. Auch das ein kleines Abenteuer, denn wie schon bei der Passkontrolle in Calais bedeutete das: Englisch sprechen! Ziemlich erleichternd für uns Lehrkräfte, dass unsere Schüler:innen diese Herausforderung offenbar ohne große Schwierigkeiten meisterten – vom Zollbeamten hatten sie sogar ein erstes Lob erhalten, was uns ganz schön stolz machte.

Die nächsten drei Tage waren ebenfalls abenteuerlich und voller vielfältiger Eindrücke: Am Dienstag strahlender Sonnenschein am beschaulichen Strand von Hastings, aber auch finstere Schmugglerhöhlen und eine Dosis horrible history in der Stadt und auf der Burg (die berühmte Battle of Hastings schockte die meisten weniger als die mumifizierten Katzen in einem Pub), dann am Mittwoch ein ganzer Tag im vollen, hektischen, großartigen London, an dem wir viele Sehenswürdigkeiten aus dem Englischbuch wiedererkannten (vom Tower über den Buckingham Palace und Big Ben bis zum London Eye), am Donnerstag Vormittag ein real taste englischen Wetters, als uns der Wind auf unserer neblig-nassen Wanderung an der Kreideküste fast vom grasigen Gipfel des Beachy Head herunterpustete, und zum Schluss das lebendige und kuriose Brighton mit seinem beeindruckend schillernden Royal Pavillon.

Auf der Rückreise am Freitag folgte dann die Entschädigung für die Hinfahrt: Strahlend blauer Himmel, spiegelglatte See und eine Sicht von England bis Frankreich. Da blieb viel Zeit, die schönen und spannenden Momente der vergangenen Tage Revue passieren zu lassen – und sich darüber klar zu werden: Diese Fahrt würden wir sofort noch einmal machen!

Danke an die großartige Reisetruppe, an die Eltern, die uns mit so viel Vertrauen und nettem Feedback begleitet haben und natürlich an das Team unseres Reiseanbieters, das uns in der Vorbereitung und vor Ort so zuverlässig unterstützt hat.

Esther Kienzler, Jan Schwandt und Michael Watzl